LITERATUR & JAZZ: Liederliche Lyrik und frivole Prosa aus vier Jahrhunderten

Lasterhafte Balladen und Lieder u.a.von Francois Villon (in der Nachdichtung von Paul Zech). Nicht verwunderlich, dass sich auch Bertolt Brecht vor etwa 100 Jahren davon inspirieren ließ. Weiter etwas derbe Briefe Mozarts an sein Bäsle. Herrliche Texte von Heinrich Heine. Schelmisches von Wilhelm Busch und Unkeusches aus Theologenmund.

Immer geht es um die Liebe und das Drumherum. Gesungen, gespielt, rezitiert.

Es war ein alter König,
sein Herz war schwer, sein Haupt war grau;
Der arme alte König,
er nahm eine junge Frau.

Es war ein schöner Page,
blond war sein Haupt, leicht war sein Sinn;
er trug die seidne Schleppe
der jungen Königin.

Kennst du das alte Liedchen?
Es klingt so süß, es klingt so trüb!
Sie mussten beide sterben,
sie hatten sich viel zu lieb. 
Heinrich Heine: Neuer Frühling, 1831

Aufführungen